Zielgruppengenauigkeit
narrowcasting statt broadcasting
In der Unternehmenskommunikation wird diese Form der Informationsvergabe auch als „narrowcasting“ (im Gegensatz zu „broadcasting“) bezeichnet, da die Inhalte ja nicht einer umfassenden Öffentlichkeit gezeigt werden, sondern einer eingeschränkten Anzahl von Rezipienten. Gerade diese zielgruppengenaue Ansprache zählt übrigens zu den entscheidenden Vorteilen von Digital Signage.
Zentralisiertes Content Managment erlaubt das Setzen sowohl zeitlicher als auch regionaler und locationspezifischer Schwerpunkte:
So kann auf unterschiedliche Kundenstrukturen und unterschiedliches Kundenaufkommen reagiert werden: z.B. kann vormittags ein anderer Inhalt gezeigt werden, wenn die Hausfrauen und -männer einkaufen, als am frühen Abend, wenn die Singles im gleichen Geschäft unterwegs sind.
Die Arztpraxis, der klassische Fall des POW (Point Of Wait)
Wo Menschen warten müssen, haben sie Zeit und Muße, Informationen aufzunehmen: Wahrscheinlich sie sind weniger abgelenkt als in der Hektik des Alltags, daher konzentriert und offen sogar für komplexe Zusammenhänge... Vielleicht langweilen sie sich auch und sind dankbar für Ablenkung... Hotellobbys, Arztpraxen oder auch Wartebereiche in öffentlichen Institutionen sind daher der klassische Ort für Digital Signage.
Jeder niedergelassene Arzt kennt den Sachverhalt, dass er dort wo er bei der Bereitstellung von Produkten und Leistungen gesponsert wird, in der Wahl der Inhalte und Methoden nur noch bedingt frei ist. Wer sich seine Freiheit nicht nehmen lassen und über die Produkte und Inhalte, über die er informieren möchte, selbst bestimmen will, tut gut daran, sich bereits durch Wahl der Medien und Wiedergabegeräte Unabhängigkeit zu bewahren.

